Nutri-Score in der Schweiz: Berechnung, Pflicht und Nutzen
Der Nutri-Score ist das farbige Label von A (dunkelgrün) bis E (rot), das immer häufiger auf Lebensmitteln zu sehen ist. Doch ist er in der Schweiz Pflicht? Und lohnt er sich für Ihr Produkt? Hier die Fakten.
Status in der Schweiz: Freiwillig
Der Nutri-Score ist in der Schweiz eine freiwillige Zusatzkennzeichnung. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit (BLV) empfiehlt seine Verwendung, schreibt sie aber nicht vor. Grössere Detailhändler wie Migros und Coop setzen ihn auf ihren Eigenmarken ein.
Wie wird der Nutri-Score berechnet?
Der Nutri-Score basiert auf einem Punktesystem pro 100 g bzw. 100 ml:
Negative Punkte (0–40)
- • Energie (kJ)
- • Zucker
- • Gesättigte Fettsäuren
- • Salz
Positive Punkte (0–15)
- • Frucht/Gemüse/Hülsenfrüchte (%)
- • Ballaststoffe
- • Eiweiss
Endwert = Negative Punkte – Positive Punkte. Je tiefer der Wert, desto besser die Bewertung (A = beste, E = schlechteste).
Welche Produkte profitieren?
Strategische Frage: Aufdrucken oder nicht?
Da der Nutri-Score freiwillig ist, können Sie strategisch entscheiden: Produkte mit Bewertung A oder B profitieren vom Aufdruck – er wird zum Marketing-Instrument. Bei D oder E kann es klüger sein, darauf zu verzichten. Bedenken Sie aber: Wenn Sie den Nutri-Score für ein Produkt verwenden, müssen Sie ihn für alle Produkte derselben Marke aufdrucken.
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